Tymes Tours, Reiseveranstalter in Temeswar – Timisoara, Rumänien

tymes tours

Reisebüro & Reiseveranstalter in Temeswar
(Timişoara), Rumänien

Rundreisen, Kulturreisen,
Naturreisen und aktive Touren

Bildersammlung: März – April – Mai 2012
Natur im Frühling im Banat
"Entdecken Sie den Garten der Karpaten"

Iris reichenbachii auf Kalkfelsen,
oberhalb der Donau

Nicht nur die wunderbare Ansicht galt als Belohnung fürs Klettern auf diesem schroffen Terrain, sondern auch diese besondere Blume: Iris reichenbachii. Es ist eine balkanische Art, die vom Norden Griechenlands, über Bulgarien, Mazedonien und Serbien bis im Südbanat und den westlichen Zipfel der Walachei vorkommt. Sie können also diese seltene Art keinesfalls zu Hause in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wild treffen, vielleicht nur im Garten eines verückten Iris-Experten.

Das Areal dieser Art vermittelt die Information, das Iris reichenbachii keine all zu niedrigen Temperaturen verträgt. Dieser Iris liebt sonnige Stellen (vornehmlich Südhängen) auf Kalkstein, trocken und mit skelettreichen, alkalinen Böden.

Der Entdecker der Art war der berühmte Botaniker Johann Heuffel (1800-1857), der den größten Teil seines Lebens bei uns im Banat verbracht hat. Als fleißiger Forscher der Flora des Banats, Siebenbürgens und des Balkans, hat er viele neue Pflanzenarten entdeckt. Seine Herbarien schlugen hohe Wellen in ganz Europa. Der Artenname "reichenbachii" kommt von seinem Kollege Heinrich Gustav Reichenbach, Direktor des Botanischen Gartens in Hamburg. Reichenbach war nicht nur ein weltführender Orchideenexpert, sondern auch ganz begabt bei der Zeichnung der neuentdeckten Arten (die botanische "Ikonografie"). Die beiden – Heuffel und Reichenbach, schufen eine berühmt gewordene Sammlung von Zeichungen von Pflanzen. Wir wissen nun nicht, ob Reichenbach die Berge des Banats oder des Balkans je gesehen hat, wahrscheinlich ist doch diese Art von Iris von Heuffel aus zur Anerkennung seines Freundes gewidmet worden.

Wie schon erwähnt, hat Heuffel die meiste Zeit seines Lebens in Banat verbracht, nämlich in der Stadt Lugoj (dt. Lugosch), als Oberartzt ("Physicus") des Komitats Kraszö-Szörenyi (heute, auf Rumänisch: Judeţul Caraş-Severin). Durch Zufall ist es, dass es zwei Deutsche waren, die die Natur des Banats der ganzen Welt popularisiert haben: Johann Heuffel und Otto Alscher. Jedoch kann der Verfasser dieser Zeilen, als geborener lugoscher, Zeugniss ablegen, dass es in Lugoj / Lugosch fast niemand von dieser Persönlichkeit kontinentalen Ranges je gehört hat. Erst nach der Wende ist eine Gasse, irgendwo am Stadtrand von Lugosch, nach Heuffel getauft worden.

Iris reichenbachii auf Kalkfelsen, oberhalb der Donau Bärlauch im Tal der Beuschnitza-Beuşniţa März 2012, Wasserfälle der Beuschnitza, Cascadele Beuşniţei Natur, aber auch Kultur: das Theater in Orawitza, Oraviţa Geschichte im Banater Bergland, katholische Kirche von Orawitza Dubeşti, ein kleines Dorf im Hügelland Straffe für die Sünder, in der Holzkirche von Dubesti Schachblume in der Aue der Bega Landschaft, Beusnita Wasserfälle Wasserfall der Beusnita Mitte April ein Käfer im Beu-Tal alter Buchenwald im Tal der Beusnita Bergmolch, Ichthyosaura alpestris bleiches Knabenkraut, Orchis pallens Orchis simia, ein seltener Gast vom Mittelmeer Tulipa hungarica, ein Endemit des Eisernes Tores "Schwalbenschwanz" auf der Wiese mit Orchis simia Donau bei den "Großen Kesseln" Diptam im Banater Bergland banater schwarzer Kiefer, Pracht des Cernatals Kämme aus Kalkstein im mittleren Cernatal bäuerlicher Sommerhof im Cernatal Frau Păuna ist im Mehedinti-Gebirge zu Hause Donauengpass, der mittlere Abschnitt Iris reichenbachii auf Kalkfelsen, oberhalb der Donau wilder Mohn am Donauufer Fossilien am Eisernen Tor der Donau Landschildkröten in Paarungszeit Schmetterling auf Onobrychis Orchis papilionacea, eine seltene wilde Orchidee der Garten der Karpaten


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