Tymes Tours, Reiseveranstalter in Temeswar – Timisoara, Rumänien

tymes tours

Reisebüro & Reiseveranstalter in Temeswar
(Timişoara), Rumänien

Rundreisen, Kulturreisen,
Naturreisen und aktive Touren

Bildersammlung: November 2011
Kalender 2012 mit Bildern der Secession (des Jugendstils) in Temeswar / Timişoara

November 2012, secessionistischer Grabstein

Die Ästhetik des Anfangs des XX. Jahrhunderts trat alle Facetten des alltäglichen Lebens ein – und ging sogar jenseits vom Leben, über. Denn in den Temeswarer Friedhöfen finden wir noch heute genügend Grabsteine die der Secession zuzuschreiben sind. Im Vergleich zu den Grabsteinen der frühere Zeiten (des Neubarocks), waren die Secession-Grabsteine etwas günstiger, denn zumindest Teile davon waren geometrisch verziert – die Handarbeit kostete also etwas weniger. Über die Secession in den Friedhöfen ist so gut wie nichts geschrieben worden, und die Künstler hinter diesen Denkmälern freuten sich nie des Ruhms der zeitgenössischen Architekten. Immerhin gab es in dieser Sparte deutlich weniger Grenzen praktischer Natur – die Phantasie der Künstler kannte fast keine Hemmungen. In den ersten Jahrzehnten des XX. Jahrhunderts galten aber diese Menschen bloß als "Handwerker", und nicht als wahre Künstler, wie es heute die Lage wäre. Das Grabdenkmal in diesen Bildern ist von Kornel Tunner geschaffen worden, und kann im Fabriker Friedhof (auf der Busiascher Straße) bewundert werden. Tunners Name erscheint auch in Gemls Monographie, ist aber freilich als Handwerker verzeichnet worden. Jedoch war Tunner seines Wertes nicht ganz ahnungslos, denn durch die kleine Autoreninschrift verewigte er seinen Namen auf dem Grabstein – ähnlich einem Künstler. Überraschend an diesem Denkmal ist die sehr gelungene Kombination zwischen geometrischen Zierelementen (der untere Teil – die Grabplatte, also) und den Elementen mit üppiger Blumenverzierung (der obere Teil, der stehende Grabstein). Die Mischung zwischen der kartesischen Geometrie (unten) und dem "Blumigen" (oben) erinnert stark an das Symbolgebäude der Wiener Secession: wir meinen das Gebäude im 1. Bezirk von Wien, das gerade "Secession" heißt – es war der erste Ausstellungsraum der Künstler dieser modernen Strömung.

Im Herbst 2011 schafften wir einen Kalender, der repräsentativ für die Bausubstanz der Stadt Temeswar sein sollte. Unsere Bilder wollen besondere Bauten aus besonderen Blickwinkeln fangen – neue Perspektiven über die Baugeschichte Temeswars eröffnen.

Auf der Seite des jeden Monats befindet sich ein großes Bild, das ein Detail eines Denkmals der Secession darstellt. Auf der Rückseite der Blätter gibt es ausführliche Information (auf Rumänisch, Englisch, Deutsch) über das jeweilige Denkmal – diese Infos können Sie nun auch hier lesen.

Diese Kalender schenkten wir unseren Freunden und/oder Kunden. Inzwischen sammeln wir schon weitere Bilder und Themen für den Kalender 2013!

Grabstein in dem Fabristädter Friedhof Startseite der Bildersammlung Anheuer Palais in der Fabrikstadt, Temeswar Karl Kunz Palais in der Fabrikstadt, Temeswar die "Parkstraßenbrücke", heute Decebal-Brücke, in Temeswar Stefanie Palais in der Fabrikstadt, Temeswar die "Turbinen", das alte Wasserkraftwerk von Temeswar Wellauer Haus in der Inneren Stadt, Temeswar Lloyd Palais in der Inneren Stadt, Temeswar Vitralien des gew. katholischen Seminars, Temeswar Hitel Bank in der Inneren Stadt, Temeswar das "Pfauenhaus" Romulus Nicolin in der Elisabethstadt, Temeswar Grabstein in dem Fabristädter Friedhof Escompte Bank in der Inneren Stadt in Temeswar


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