Tymes Tours, Reiseveranstalter in Temeswar – Timisoara, Rumänien

tymes tours

Reisebüro & Reiseveranstalter in Temeswar
(Timişoara), Rumänien

Rundreisen, Kulturreisen,
Naturreisen und aktive Touren

Bildersammlung: Oktober 2011
Infotour im Cernatal
Wandern & Reiten im Cerna-Gebirge

Edle Architektur, nahgelegen zur Wildniss

Das Tal des Flusses Cerna fängt beim Kurort Baile Herculane (deutsch: Herkulesbad) an. Der Kurort wurde, auf Grund von reichen Thermalquellen, schon von den Römern gegründet. Nach dem römischen Ruckzug (271 A.D.) ging aber das ganze Ressort verwildert, und in den kommenden fast 1500 Jahren sind alle Anlagen aus der Römerzeit von dichtem Urwald bedeckt worden. Nach 1718, unter den Habsburgern nun, geschah eine Wiederentdeckung des Kurorts. Auch wenn die Österreicher schon seit den 1730ern an neuen Kurbauten und Badeanstalten eifrig gebaut haben, ging doch viel in den folgenden Türkenkriegen verloren. Letztendlich verordnete Kaiser Franz Joseph 1852, zu Anlass seines ersten Besuches in Herkulesbad, umfangreiche Bauarbeiten, um aus Herkulesbad nun wirklich "den schönsten Kurort des Kontinents" heraus zu machen. Dazu brauchte man aber nicht nur Geld, sondern auch Fachleute, beide kamen durch die Vorsorge des Kaisers.

Im Bild hier links sehen wir das Wappen des wiener Architekten Wilhelm von Doderer. Als schon bekannter Baukünstler der Hauptstadt der Monarchie bekam er den Auftrag, das gesamte Ensemble rund um den Hauptpark des Kurorts Herkulesbad zu planen. Zwischen 1861-1869 entstanden also die zwei prächtigen Hotels, die den Park seitlich umschließen, und das Gebäude des Kasinos samt der schönen Kolonade auf der vorderen Seite. Das heißt, dass dieser Bauaufschwung in der Zeit des Historismus in Herkulesbad sogar einige Jahre früher als im böhmischen Karlsbad (Karlovi Vary) auftrat. Das ganze Ensemble befindet sich im traurigsten Zustand (erst 2011 fingen Restaurierungsarbeiten an), Herkulesbad nimmt jedoch einen wichtigen Kapitel in der Geschichte der Wellness-Kurorten weltweit. Eine Führung durch den alten Teil des Kurorts ist zweifelsfrei interessant, es lassen sich unzählige Verbindungen zur europäischen Geschichte der letzten 300 Jahren merken.

Nun zum Wappen mit Bär und der Buchstabe "D". Es ist ja bekannt, dass Carl Wilhelm Christian von Doderer (1825-1900) erst 1877 zum Ritterstand erhoben wurde (als seine Bauwerke in Herkulesbad schon längst fertig waren) – er wurde zu "Ritter von Doderer". Zu diesem Anlass bekam er auch ein echtes Wappen, und dieses Wappen sah völlig anders aus – keine Bären. Also der Bär mit Schild im oberen Bild ist kein Wappen, den strengen Regeln der Heraldik nach, sondern eher als Unterschrift eines Künstler zu verstehen.



Die Karpaten sind in ganz Europa als wilde Berglandschaft, fast ohne Infrastruktur und fast menschenleer, berühmt. Wir als Reiseveranstalter versuchen immer, die (wenig bestehende) Infrastruktur optimal zu benützen, aber wenn man nahe Straßen und Hütten und Hotels bleibt verpassen die Gäste die wildesten – und, oft, die schönsten – Ecken der Karpaten. Das Problem löst man zum Teil, indem die "Infrastruktur" auf der Tour mitgetragen wird. Von Pferden oder Eseln, zum Beispiel.

Künftig wollen wir also Touren veranstalten, wo die Tragtiere das Gepäck transportieren, während die Gäste ohne viel Gewicht am Rücken einfach wandern. Das Cernatal eignet sich bestens für solche Touren, zu den schönen Bergen kommen auch die malerischen Höfe und Weiler, die auf Hochplateaus oder Berghängen verstreut sind.

Fazit: die Tour ist nun machbar, wir erwarten nur noch Anfragen von Ihnen!

Wappen des Wiener Architektes Wilhelm von Doderer, in Herkulesbad zum Anfang der Bildersammlung Wappen des Wiener Architektes Wilhelm von Doderer, in Herkulesbad Blick zu Mehedinti-Gebirge, jenseits der Cerna Luminita vom Weiler Cracu Mare, nur noch wenige Kinder im Cernatal das Pferd wird für die Tour vorbereitet Herr Cionca Senior vom Cracu Mare kommt entgegen unser Pferdeführer vom Cernatal Pause mit Blick zum Gipfel Arjana im Cerna-Gebirge, Richtung Hauptkamm Reiten auf dem Hauptkamm vom Cerna-Gebirge Quelle vor dem Gipfel Arjana einfacher Pferdesattel die Kinder von Cracu Mare, einem Weiler im Cernatal die Kinder von Cracu Mare, einem Weiler im Cernatal Aufstieg auf den Gipfel Vlascu Mic Blick vom Vlascu Mic, Hauptkamm des Cerna-Gebirges Abstieg zu einer Schäferhütte, Blick zu Cernatal uralte Schäferhütte auf "Cracu lui Stepan" unser Quartierhaus, eine Schäferhütte vom Cerna-Gebirge Herbstzeit in der Gegend der Cerna Bauernhof im Weiler Iauna, Cernatal ... und eine Hausherrin von Iauna auf dem Bobot-Fels Fleddi der Fledermaus lässt grüßen!


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