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Das Flachland westlich von Temeswar ist im XVIII. Jh. mit Deutschen kolonisiert worden; später wurden diese als "Banater-Schwaben" bekannt. Ihre barocke Bauspurren, in Mitstimmung mit dem Stil der K.u.K.-Monarchie, sind sehr deutlich. Wir treffen einige gebliebene Schwaben, besichtigen die malerischen Dörfer und geniessen eine einfache Weinverkostung im Dorf Marienfeld.
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"Temeswar - Stadtführungen und Kurzausflüge"
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Auch wenn die meisten "Banater Schwaben" in den letzten zwei Jahrzenten Richtung Deutschland ausgewandert sind, die großen
katolische Gotteshäuser an jedem Dorfmitte bleiben noch immer als Zeichen Ihrer Pionierleistungen in den einstigen Morasten des West-Banats.

Die Kleinstadt Sanicolaul Mare oder Großsanktnikolaus war einer der Kulturzentren der Banater-Schwaben. Wir spazieren entlang der Fussgängerzone zur katholischen Kirche (beide im Bild) wo wir den Pfarrer treffen. Seine Pfarrei dehnt sich nun über 15 kleinen Deutschen Gemeinschaften aus - er wird uns von der Lebebsart seines Volkes erzählen.
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Der Dichter Nikolaus Lenau ist wohl der berühmteste Sohn dieses Deutschen Volksplitters. Sein großes Geburtshaus in Lenauheim beherbergt nun ein Heimatmuseum das auch eine ausführliche Sammlung von Banat-Schwäbischen Trachten enthält - je ein Trachtenpaar aus jedem Deutschen Dorf des Banats.

Stefan Jäger wurde in "Maler der Schwaben" übernannt. Sein Gedenkhaus in Hatzfeld / Jimbolia bewährt nicht nur viele seiner originellen Gemälden, sondern auch alte Schwäbische Hauseinrichtungen und Möbelstücke.
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Die Banater Schwaben von Marienfeld (Rum. Teremia Mare) haben sich Ruhm und Wohlstand durch die guten Weine geschaffen. Heute gibt es hier nur noch ein Weinkeller im Betrieb (in Deutschen Händen) wo wir eine einfache Weinkostprobe am Ende der Tour geniessen.

Die Region ist weder rein Deutsch, oder rein Rumänisch; es ist eine wahre Vielvölkerlandschaft. Als Beweis steht die Serbische Kirche in Sannicolaul Mare / Großsanktnikolaus vor.
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